Zusammenarbeit im Bezirk


Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Die Berliner Verwaltung ist zweistufig aufgebaut. Sie gliedert sich in die Berliner Senatsverwaltung mit ihren Behörden, und die Bezirksverwaltungen. Die Bezirksverwaltungen sind vor Allem für lokale Angelegenheiten zuständig.
Die Koordinierungsstelle für Umweltbildung steht in ständigem Austausch mit dem Umwelt- und Naturschutzamt Charlottenburg-Wilmersdorf. Das Amt ist aufgeteilt in den „Fachbereich Umwelt“ der sich mit dem Immissionschutz sowie Gewässer und Bodenschutz und entsprechenden Genehmigungen, Kontrollen und Überwachung beschäftig, und den „Fachbereich Natur“ dessen Mitarbeitenden zum Beispiel Naturschutz- und Freiraumkonzepte erarbeiten, sich um Landschaftsschutz bemühen oder in Spielplatzplanungen involviert sind. Außerdem gibt es den Bereich „Klimaschutz“ für die Entwicklung von Klimaschutzprojekten, Energetische Quartierskonzepte oder alternative Mobilitätskonzepte. Hier arbeiten wir gut mit dem Fachbereich Klimaanpassung zusammen. Die Koordinierungsstelle für Umweltbildung ist angesiedelt beim Fachbereich Natur.
Neben dem Umwelt- und Naturschutzamt sind weitere wichtige Kontakte aus dem >> Bezirksamt im Straßen- und Grünflächenamt zu finden, zum Beispiel wenn es um die Klimaanpassung der städtischen Infrastruktur geht, um Entsiegelungen oder das Aufstellen von Regentonnen im öffentlichen Raum.

Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE)
Schon im Mai 2017 wurde die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE) im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf eingerichtet. Ziel ist die kommunale Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele durch die Konzeption und Initiierung nachhaltiger Strategien, Bildungsprojekte und Veranstaltungen. Die SBNE fördert bezirkliche Initiativen und engagierte Akteur:innen. Sie informiert, vernetzt und macht lokales und globales Engagement sichtbar. Die Stabsstelle ist seit November 2021 dem Bezirksstadtrat der Abteilung Ordnung, Umwelt, Straßen und Grünflächen zugeordnet.
Gemeinsam setzen SBNE und NUK+N das Prinzip „Global denken – lokal handeln“ im Bezirk um. Mit dem Ziel, globale Zusammenhänge in lokalen Projekten sichtbar zu machen, fungiert Bildung für alle Altersgruppen als Schlüssel für die Förderung von Umwelt- und Klimabewusstsein – insbesondere in der Verwaltung und bei Kindern- und Jugendlichen. Darüber hinaus wird die Zivilgesellschaft dazu motiviert (durch Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung) und befähigt (mittels Vernetzung und in Partizipationsstrukturen), sich aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Stadt zu beteiligen.
SBNE supports the Sustainable Development Goals.

Mitwirken in Charlottenburg-Wilmersdorf: Der Raum für Beteiligung
Der Raum für Beteiligung Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein bezirkliches Instrument, um Beteiligung für alle einfacher zu machen. Es gibt ihn seit Februar 2023.
Oft ist Beteiligung an bezirklichen Vorhaben formell, also gesetzlich vorgeschrieben. Das heißt, dass der Bezirk bei den Planungen die geäußerten Meinungen von Bewohner:innen des Stadtteils ernst nehmen und dazu Stellung beziehen muss. Dies geschieht z.B. durch das Auslegen von Plänen, zu denen interessierte Bewohner:innen ihre Meinung hinterlassen können (beispielsweise Planfeststellungsverfahren oder Auslegung von Bebauungsplänen).
Die informelle Bürger:innenbeteiligung geht darüber hinaus: Seit 2019 gibt es dazu Leitlinien auf Landesebene und seit Juni 2023 eigene Leitlinien für Bürger:innenbeteiligung für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Das wichtigste Instrument dieser Leitlinien ist der Raum für Beteiligung, kurz RfB genannt.
Unser Träger

DorfwerkStadt e.V.
Die DorfwerkStadt e.V. ist der lokale Träger der Koordinierungsstelle für Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie ist ein anerkannter Akteur in der Kinder- und Jugendhilfe sowie bei der Stadtteil-Koordination auf der Mierendorff-INSEL und im Karl-August-Kiez in Berlin.
Sie bietet Beratungsdienste, Beteiligungsprojekte und lokale Entwicklung mit einem Schwerpunkt auf nachhaltigen und inklusiven Projekten an. Ihre Präsenz vor Ort und ihr Engagement im sozialen und kulturellen Bereich tragen aktiv zum Wachstum und Wohlergehen der Gemeinschaft bei.




