Auftrag
Die Förderung und Stärkung der Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung (NUK+N-Bildung) ist eine im Land Berlin und im Bezirk anerkannte gesamtgesellschaftliche Aufgabe. 2021 hat der Berliner Senat das „Leitbild für ein grünes und nachhaltiges Berlin“ beschlossen, auf dessen Grundlage die Koordinierungsstellen in den Berliner Bezirken tätig werden.
Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erhält Mittel von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) für diesen Zweck. Seit dem Jahr 2022 ist der DorfwerkStadt e.V. beauftragt, als Träger die „Koordinierungsstelle für Natur-, Umwelt- und Klima-, und Nachhaltigkeitsbildung (NUK+N)“, kurz: Koordinierungsstelle für Umweltbildung, auszurichten.
Die Koordinierungsstelle bündelt, vermittelt und koordiniert Inhalte, Angebote und Nachfrage in den Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsthemen gezielt für Bildungsakteur:innen und Interessierte. Als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Akteur:innen und den Nachbarschaften im Bezirk setzen wir uns ganz lokal für Stadtnatur, Klimaanpassung und Umweltgerechtigkeit ein.
Um die Partizipation stärker in den Fokus zu nehmen, arbeiten die Koordinierungsstelle und Trägerverein eng zusammen. Gemeinsam mit der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE) fördern wir Projekte und Maßnahmen zur Umsetzung der UN Nachhaltigkeitsziele (SDGs) im Bezirk nach dem Prinzip „Global Denken – lokal handeln“. Siehe auch: Netzwerk
Leitbild
Das Bildungsleitbild
Die im „Bildungsleitbild für ein grünes und nachhaltiges Berlin“ verankerten Grundsätze und Ziele der Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung führen zu einem bewussten, respektvollen und ressourcenschonenden Umgang der Menschen mit Natur und Umwelt. Die Erhaltung und Entwicklung der (Stadt-) Natur führt zu höherer Umweltgerechtigkeit und ist Bestandteil einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft.
Dieses Leitbild ist für die bezirkliche Koordinierungsstelle verbindlich. Es schafft eine Grundlage für alle, die Grüne Lernorte schaffen und Umweltbildung / BNE anbieten, um ihre Werte und Inhalte in die Gesellschaft zu tragen. Es unterstützt die wertvolle kulturelle und gesellschaftliche Arbeit für eine gemeinsame lebenswerte Zukunft in der Stadt.
Eine Beziehung zu Umwelt und Natur sowie ein verantwortungsbewusster Umgang mit ihr kann am besten aufgebaut werden, wenn eigene Erfahrungen in der Natur gesammelt werden.
Arbeitsweise
Entsprechend der Ziele der „Berliner Strategie für biologische Vielfalt“ und anhand des „Bildungsleitbild für ein grünes und nachhaltiges Berlin“ wird die Koordinationsstelle auf bezirklicher Ebene tätig. Durch die Arbeit im direkten Kontakt mit Verwaltung, Pädagog:innen und engagierten Menschen in Initiativen und Vereinen der Stadtgesellschaft kann sie einen ressortübergreifenden Ansatz der Umweltbildung / BNE unterstützen und Bildungseinrichtungen und Naturerfahrungsorte sowie formale und informelle Bildungsangebote miteinander vernetzen sowie Akteure:innen und Projekte untereinander koordinieren.
Die Arbeitsweise der Koordinationsstelle spiegelt die Grundsätze und Ziele der NUK+N-Bildung selbst wieder, und folgt dem Wertekatalog des Netzwerk Naturstadt Berlin für die Zusammenarbeit. Die Koordinationsstelle arbeitet Partei- und Konfessionsunabhängig, steht für Vielfalt und demokratische Teilhabe, gegenseitigen Respekt und ökologische Nachhaltigkeit.
Die Zielgruppen der NUK+N-Bildung sind so divers wie Berlin. Alle Berliner:innen, insbesondere auch Kinder und Jugendliche, sollen Zugang zu den Naturelementen in der Stadt erhalten und dabei auch ein Verantwortungsempfinden für NUK+N-Bildungsthemen entwickeln. Die Arbeit der Koordinationsstelle muss die vielfältigen Lebensrealitäten der Menschen im Bezirk aufgreifen und bedarfsorientiert niedrigschwellige Angebote fördern, um Teilhabe unabhängig von Alter, Herkunft, Identität oder Bildungsgrad zu ermöglichen.
Ausschlussklausel
Bei unseren Veranstaltungen behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische, queerfeindliche oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.




