Auftrag

Die Förderung und Stärkung der Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung (NUK+N-Bildung) ist eine im Land Berlin und im Bezirk anerkannte gesamtgesellschaftliche Aufgabe. 2021 hat der Berliner Senat das „Leitbild für ein grünes und nachhaltiges Berlin“ beschlossen, auf dessen Grundlage die Koordinierungsstellen in den Berliner Bezirken tätig werden.

Seit 2019 erhält der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf Mittel von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) für diesen Zweck. Ab dem Jahr 2022 ist der DorfwerkStadt e.V. beauftragt, als Träger die „Koordinierungsstelle für Natur-, Umwelt- und Klima-, und Nachhaltigkeitsbildung (NUK+N)“, kurz: Koordinierungsstelle für Umweltbildung, neu auszurichten.

Hauptaufgabe der Koordinierungsstelle ist es, Lehrende und Lernende miteinander zu verbinden und die Umweltbildungsangebote im Bezirk bekannt zu machen. Durch die Entwicklung der bezirklichen Angebotsstruktur und ihre öffentlichkeitswirksame Kommunikation ermöglicht die Koordinierungsstelle eine vielfältige Befassung mit Umwelt- und Naturschutz-Themen für alle Menschen im Bezirk.

Die Koordinierungsstelle bündelt, vermittelt und verwaltet Inhalte, Angebote und Bedarfe im Bereich Umweltbildung gezielt für Bildungseinrichtungen, Interessierte und Akteur:innen. Ziel der Koordinierungsstelle ist es, Ausgangspunkt zur Förderung und Vernetzung der umwelt- und naturpädagogischen Bildungslandschaft im Bezirk zu sein.

Um die Partizipation stärker als bisher in den Vordergrund zu stellen und die Koordinierung in das umfangreiche Netzwerk einzubinden, arbeiten die Koordinierungsstelle und der Verein eng zusammen. Gemeinsam mit der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE) fördern wir Projekte und Maßnahmen zur Umsetzung der UN Nachhaltigkeitsziele (SDGs) im Bezirk. >>Siehe auch: Netzwerk

Leitbild

Die im „Bildungsleitbild für ein grünes und nachhaltiges Berlin“ verankerten Grundsätze und Ziele der Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung führen zu einem bewussten, respektvollen und ressourcenschonenden Umgang mit Natur und Umwelt. Die Erhaltung und Entwicklung der Stadtnatur führt zu höherer Umweltgerechtigkeit und ist damit Bestandteil einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung.

Dieses Leitbild ist für die bezirkliche Koordinierungsstelle verbindlich. Es schafft eine Grundlage für alle, die Grüne Lernorte schaffen und Umweltbildung anbieten, um ihre Werte und Inhalte in die Gesellschaft zu tragen. Es unterstützt die wertvolle kulturelle und gesellschaftliche Arbeit für eine gemeinsame lebenswerte Zukunft in der Stadt.

Eine Beziehung zu Umwelt und Natur sowie ein Bewusstsein zu verantwortungsbewusstem Umgang mit ihr kann nur aufgebaut werden, wenn bereits im Kindes- und Jugendalter Erfahrungen in der Natur gesammelt werden.

Entsprechend der Ziele der „Berliner Strategie für biologische Vielfalt“ und anhand des „Bildungsleitbild für ein grünes und nachhaltiges Berlin“ wird die NUK+N-Koordinationsstelle auf bezirklicher Ebene tätig. Durch die Arbeit im direkten Kontakt mit Verwaltung, Pädagog:innen und Engagierten Menschen in Initiativen und Vereinen der Stadtgesellschaft kann sie einen ressortübergreifenden Ansatz der Umweltbildung unterstützen und Bildungseinrichtungen und Naturerfahrungsorte sowie formale und informelle Bildungsangebote miteinander vernetzen und Akteure untereinander koordinieren.

Die Arbeitsweise der Koordinationsstelle spiegelt die Grundsätze und Ziele der NUK+N-Bildung selbst wieder, und folgt dem Wertekatalog des Netzwerk Naturstadt Berlin für die Zusammenarbeit. Die Koordinationsstelle arbeitet Partei- und Konfessionsunabhängig, steht für Vielfalt und demokratische Teilhabe, gegenseitigen Respekt und ökologische Nachhaltigkeit. Die Zielgruppen der NUK+N-Bildung sind so divers wie Berlin. Alle Berliner:innen, insbesondere auch Kinder und Jugendliche, sollen Zugang zu den Naturelementen in der Stadt erhalten und dabei auch ein Verantwortungsempfinden für NUK+N-Bildungsthemen entwickeln. Die Arbeit der Koordinationsstelle muss die vielfältigen Lebensrealitäten der Menschen im Bezirk aufgreifen und bedarfsorientiert niedrigschwellige Angebote fördern, um Teilhabe unabhängig von Alter, Herkunft oder Bildungsgrad zu ermöglichen.

Bei unseren Veranstaltungen behalten wir uns deshalb vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische, queerfeindliche oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.